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Im Kleinen ist Gott ganz groß

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Hallo du,

boh eye, so hörten wir vor einiger Zeit Kommunionkinder reden, als sie über die große Menge an Hausaufgaben sprachen, die sie machen mussten.

Boh eye – zu 50 % war der Monat Oktober echt laaanngweilig, denn Frau Strack war in Urlaub und wir hatten niemanden, den wir so richtig nerven konnten.

Clementinchen versuchte es zwar noch bei Frau Sommer im Büro, aber die war auch nicht da. Es stellte sich dann heraus, dass Herbstferien waren und deshalb auch weniger Kommunionkinder den Sonntagsgottesdienst besuchten – na ja, sie können auch 8 Sonntage „Kirchenurlaub“ nehmen.

So konnten wir aber in Ruhe einmal wieder Ausflüge in unseren Kirchen unternehmen und schauen, was sich so verändert hat. In jeder der Kirchen steht jetzt die neue Tafel für die Kommunionkinder mit den Bildern der einzelnen Kinder und auch die Mitte ist neu gestaltet worden. „In minimis Deus maximus“ steht darauf. Also „mini“ muss irgendetwas mit klein bedeuten, denn Clementinchen ärgern wir manchmal, indem wir zu ihr „Minispinnchen“ sagen. Das gibt natürlich Ärger…..

„Maxi“ muss etwas mit groß zu tun haben, denn Laurent bestellte sich vor kurzem bei McSpinn einen Maxiburger, der war jedenfalls riesengroß.

Wir fragten dann Frau Mauch, die für die Erstkommunionvorbereitung zuständig ist, welche Bedeutung der Satz hat.

Sie sagte: „Im Kleinen ist Gott ganz groß!“ Leider hatte sie so wenig Zeit es uns weiter zu erklären. (Frau Sommer und Frau Strack waren nicht da und deshalb musste sie viiieel mehr arbeiten.)

Auf dem Bild sind Bienen abgebildet. Wir werden nun einmal in der nächsten Zeit aufpassen, was Bienen mit der Erstkommunion und Gott zu tun haben und warum eigentlich keine Spinnen abgebildet sind – wir sind doch auch klein, oder? Liebe Grüße

Eure Spinnenbande Hippolytus

 

Regen und Sturm - na und?

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Hallo du, in den Ferien war uns doch schon recht langweilig……. Nicht einmal eine einzige Postkarte haben wir erhalten. So hätten wir wenigstens im Traum ein wenig an die Orte verreisen können, an denen ihr gewesen seid.

Frau Strack hatte auch keine Zeit für uns. Sie murmelte etwas von wegen Firmvorbereitung, Pfarrwallfahrt, Kolpingzeltlager und, und, und.

Dann haben wir es aber doch geschafft mit zum Jubiläum des Zeltlagers zu fahren. Beinahe hätte Polly verschlafen: „Wer fährt auch schon am Wochenende um 8 Uhr morgens los“, brummelte sie ganz verschlafen. Die Wettervorhersage war gar nicht toll. Deshalb haben wir unsere Gummistiefel und Regenjacken herausgesucht. Bei strahlendem Sonnenschein waren wir 360 km lang unterwegs Richtung Lüneburger Heide.

Als Pastor Pingel und Frau Strack in Hanstedt aus dem Auto stiegen (wir krabbelten natürlich) zogen die ersten dunklen Wolken auf. Sollten wir den Regen und Sturm etwa mitgebracht haben? Dann gab es wie in jedem Jahr das supertolle Kuchenbuffet. Laurent naschte so viel Schokokusstorte, dass er Bauchschmerzen bekam – selber schuld…. .

Nach den lustigen Spielen, Clementinchen spielte in Frau Stracks Gruppe, „den Griechen“, mit und sie verloren haushoch, begann der Gottesdienst. Von Beginn an hielten die Erwachsenen die Zeltstangen fest, damit das Mannschaftszelt nicht weggeweht wurde. Das Mannschaftszelt blieb stehen, aber das Materialzelt wurde wie ein Windvogel durch die Luft getragen und war total zerstört. „Da ist nichts mehr zu machen“, hörte Frauke die Lagerleiter sagen – „ein großer Schaden mindestens 3.000,-- €“.

Gott sei Dank war niemand auf dem Zeltplatz und wurde durch das Zelt verletzt. Gott sei Dank – dies kann man wirklich von ganzem Herzen sagen.

Nachdem wir uns alle beruhigt hatten, wurde der Grill angeheizt und das 35-Jahre Kolpingzeltlagerfest konnte beginnen. Die vielen Schauer ohne Sturm konnten die Stimmung nicht verwässern. Es gab leckeres Essen und erst die Getränke: Cola, Fanta, Sprite, Dunkelbier. Wir hatten am Ende des Festes einen dicken Bauch. Schade, dass das Fest schon vorbei ist.

Wir möchten auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei sein.

Am letzten Wochenende in diesem Monat kommt Weihbischof Ludger Schepers, um 65 Jugendlichen das Sakrament der Firmung zu spenden.

Im Vorwort der Pfarrnachrichten September 2015 hat Frau Strack so etwas über die Firmung geschrieben.

Ich glaube, wir müssen uns das noch einmal in Ruhe durchlesen, damit wir das verstehen. Vielleicht ist es auch leichter zu verstehen, wenn wir bei der Firmfeier mit dabei sind. Wir werden dir dann in der nächsten Ausgabe der Pfarrnachrichten davon berichten.

Liebe Grüße

Eure Spinnenbande Hippolytus

 

Keiner kann alles, aber jeder kann etwas

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Eine Geschichte zum Schuljahresanfang –zum Lesen oder Vorlesen-

Im Tierreich breitete sich die Nachricht aus, alle Tierkinder müssten in die Schule. Gleich am ersten Tag sollte eine Prüfung stattfinden. Auf dem Programm standen Klettern, Schwimmen, Fliegen, Laufen, Pfeifen, Brüllen und vieles andere mehr. Die Kinder waren begeistert.

«Das wird toll», trompetete ein Elefant, und die Ameisen beeilten sich, die Nachricht in die entlegensten Winkel zu bringen.

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Jesus lebt!

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 Schriftlesung Ostern 2015 nach Johannes 20,1-9

Am dritten Tag nach dem Tod Jesu ging Maria Magdalena ganz früh zu seinem Grab. Sie hatte Jesus sehr lieb gehabt und war sehr traurig. Es war noch dunkel.

Aber in der Morgendämmerung sah sie etwas Erstaunliches: Der dicke Stein, der vor dem Grab Jesu gewesen war, war zur Seite gerollt! Schnell lief sie zurück zu Petrus und den anderen Freunden Jesu.

Sie rief außer Atem: „Sie haben Jesus aus dem Grab weggenommen. Jetzt wissen wir nicht, wo er ist!“

Da ging Petrus mit Johannes zum Grab. Johannes war ganz aufgeregt. Er hatte Jesus auch sehr lieb gehabt und er eilte nun so schnell er konnte zum Grab. Er kam als Erster an und sah hinein. Als Petrus hinterherkam, gingen sie in das Felsengrab.

Sie sahen die Grabtücher Jesu im Grab liegen, ordentlich zusammengelegt. Johannes sah das und glaubte:

Jesus lebt.

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Wenn du magst, kannst Du ein Bild zum Bibeltext malen.

Wie stellst Du Dir das leere Grab im Inneren vor?

 

Schriftlesung zum 3. Fastensonntag - Die 10 Gebote

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Einführende Gedanken:

Die folgenden Worte kennst du vielleicht als die zehn Gebote Gottes. Sie sind so wichtig, dass sie in zwei Büchern der Bibel stehen (nämlich auch noch im Buch Deuteronomium, Kapitel 5, Verse 6-22). Die Gebote sind nicht als Zwang gemeint, sondern als Weisungen für ein gutes Leben. Sie stehen nicht am Anfang der Bibel, sondern erst, nachdem immer wieder erzählt worden ist, dass Gott der Schöpfer ist, der Leben schenkt, und der Befreier, der ein Leben in Freiheit will.

Deshalb steht zu Beginn der Weisungen das Wichtigste: die Erinnerung an den Auszug aus der Sklaverei. Weil den Menschen die Freiheit geschenkt wurde, sollen sie, nein, werden sie sich in ihrem Leben an diese Weisungen halten.

Darum meine ich, die passendste Übersetzung der hebräischen Bibelworte ist nicht „Du sollst....“, sondern „Du wirst...“. Das hört sich dann so an:

Nach Exodus 20,1-17

Am Gottesberg sprach Jahwe diese Worte:

Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten herausgeführt hat aus dem Sklavenhaus.

Du wirst deshalb keine anderen Götter haben neben mir. Du wirst dir kein Gottesbild herstellen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel oben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du wirst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen.

Du wirst den Namen Jahwes, deines Gottes, nicht missbrauchen.

Du wirst den Sabbat heilig halten: Erinnere dich immer daran! Sechs Tage kannst du arbeiten, der siebte Tag aber ist ein Tag der Ruhe, deinem Gott geweiht.

Du wirst deinen Vater und deine Mutter ehren, sodass du lange lebst in dem Land, das dein Gott dir gab.

Du wirst nicht morden.

Du wirst nicht die Ehe brechen.

Du wirst nicht stehlen.

Du wirst nicht falsch aussagen gegen deinen Nächsten.

Du wirst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen.

Du wirst nicht verlangen nach dem Haus deines Nächsten, nicht nach seinen Sklaven, seinem Vieh oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

 


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