Hirtenwort des Bischofs
Kurze Zusammenfassung
Ein neues Jahr eröffnet Christen die Chance zum Neuanfang. Trotz globaler Krisen schenkt Gott Hoffnung, die als Ausdruck des Glaubens Kraft gibt, Herausforderungen mutig anzunehmen. Diese Hoffnung gründet in Gottes Nähe und stärkt für den Alltag.
Bischof Overbeck benennt den weltweiten Unfrieden, Kriege und gesellschaftliche Spaltungen als große Herausforderungen. Mit dem Wort von Papst Paul VI. betont er: „Frieden wächst nur aus Gerechtigkeit.“ Demokratie steht unter Druck, Unsicherheit und Angst nehmen zu – verstärkt durch Klimawandel, technologische und wirtschaftliche Umbrüche.
Einfache Lösungen und polarisierende Parolen verschärfen die Spaltung. Aufgabe der Kirche ist es, Brücken zu bauen, Dialog zu fördern und Versöhnung zu ermöglichen – auch innerhalb der Kirche selbst. Geduldiges Zuhören, Respekt und Kompromissbereitschaft sind dafür unverzichtbar.
Christen sind aufgerufen, durch ihr Engagement in Gemeinden, sozialen Einrichtungen und im Alltag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen. Dieses Handeln hält die Gesellschaft menschlich und gründet im Glauben an Jesus Christus.
Hoffnung ist mehr als Optimismus: Sie lebt aus der Zusage Gottes und aus dem Glauben an die Auferstehung. Christen bleiben Hoffnungsträger, auch wenn Strukturen sich verändern. Wo Ehrlichkeit und Gerechtigkeit wachsen, entsteht Vertrauen – und daraus Frieden.
Zum Beginn des Jahres 2026 ermutigt der Bischof, die Realität ehrlich zu sehen und zugleich hoffnungsvoll zu handeln. Gott begleitet alle Wege, der Heilige Geist stärkt auch kleine Schritte und macht christliches Zeugnis durch Wort und Tat möglich.










