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Jesus lebt!

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 Schriftlesung Ostern 2015 nach Johannes 20,1-9

Am dritten Tag nach dem Tod Jesu ging Maria Magdalena ganz früh zu seinem Grab. Sie hatte Jesus sehr lieb gehabt und war sehr traurig. Es war noch dunkel.

Aber in der Morgendämmerung sah sie etwas Erstaunliches: Der dicke Stein, der vor dem Grab Jesu gewesen war, war zur Seite gerollt! Schnell lief sie zurück zu Petrus und den anderen Freunden Jesu.

Sie rief außer Atem: „Sie haben Jesus aus dem Grab weggenommen. Jetzt wissen wir nicht, wo er ist!“

Da ging Petrus mit Johannes zum Grab. Johannes war ganz aufgeregt. Er hatte Jesus auch sehr lieb gehabt und er eilte nun so schnell er konnte zum Grab. Er kam als Erster an und sah hinein. Als Petrus hinterherkam, gingen sie in das Felsengrab.

Sie sahen die Grabtücher Jesu im Grab liegen, ordentlich zusammengelegt. Johannes sah das und glaubte:

Jesus lebt.

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Wenn du magst, kannst Du ein Bild zum Bibeltext malen.

Wie stellst Du Dir das leere Grab im Inneren vor?

 

Schriftlesung zum 3. Fastensonntag - Die 10 Gebote

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Einführende Gedanken:

Die folgenden Worte kennst du vielleicht als die zehn Gebote Gottes. Sie sind so wichtig, dass sie in zwei Büchern der Bibel stehen (nämlich auch noch im Buch Deuteronomium, Kapitel 5, Verse 6-22). Die Gebote sind nicht als Zwang gemeint, sondern als Weisungen für ein gutes Leben. Sie stehen nicht am Anfang der Bibel, sondern erst, nachdem immer wieder erzählt worden ist, dass Gott der Schöpfer ist, der Leben schenkt, und der Befreier, der ein Leben in Freiheit will.

Deshalb steht zu Beginn der Weisungen das Wichtigste: die Erinnerung an den Auszug aus der Sklaverei. Weil den Menschen die Freiheit geschenkt wurde, sollen sie, nein, werden sie sich in ihrem Leben an diese Weisungen halten.

Darum meine ich, die passendste Übersetzung der hebräischen Bibelworte ist nicht „Du sollst....“, sondern „Du wirst...“. Das hört sich dann so an:

Nach Exodus 20,1-17

Am Gottesberg sprach Jahwe diese Worte:

Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten herausgeführt hat aus dem Sklavenhaus.

Du wirst deshalb keine anderen Götter haben neben mir. Du wirst dir kein Gottesbild herstellen und keine Gestalt von irgendetwas am Himmel oben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde. Du wirst dich nicht vor ihnen niederwerfen und ihnen nicht dienen.

Du wirst den Namen Jahwes, deines Gottes, nicht missbrauchen.

Du wirst den Sabbat heilig halten: Erinnere dich immer daran! Sechs Tage kannst du arbeiten, der siebte Tag aber ist ein Tag der Ruhe, deinem Gott geweiht.

Du wirst deinen Vater und deine Mutter ehren, sodass du lange lebst in dem Land, das dein Gott dir gab.

Du wirst nicht morden.

Du wirst nicht die Ehe brechen.

Du wirst nicht stehlen.

Du wirst nicht falsch aussagen gegen deinen Nächsten.

Du wirst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen.

Du wirst nicht verlangen nach dem Haus deines Nächsten, nicht nach seinen Sklaven, seinem Vieh oder irgendetwas, das deinem Nächsten gehört.

 

Fastenzeit 2015

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Hallo du,

also diesen Monat finden wir total traurig und deprimierend. Ein ganzer Monat lang Fastenzeit, keine Blumen in der Kirche, an denen wir naschen könnten. Natürlich kennen wir den Sinn der Fastenzeit von wegen naschen und so, aber vom Verhungern war doch wohl nie die Rede, oder?

Spannend ist aber den Samstagabendgottesdienst zu besuchen. Dort wird nämlich Stück für Stück das diesjährige Hungertuch beschrieben und erklärt. Clementinchen hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass in dem Bild die Zahlen 1, 3, 5 und 7 vorkommen.

Ein großer goldener Stein in der Mitte steht für den Einen und Einzigen, Gottes Sohn Jesus. Auf dem schwarzen Kreuzesarm rechts befinden sich drei blutrote Siegel. Darin lässt sich die Dreieinigkeit Gottes erkennen, Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Mit dem fünften Siegel, im Bild unten links hat der Künstler – entsprechend der chinesischen Tradition – sein persönliches Namenssiegel gesetzt.

Sieben kleine Goldkörner erinnern uns an das, was Gott allen Menschen zur Verfügung gestellt hat. Sie erinnern zum Beispiel an die sieben Tage der Erschaffung der Welt oder an die sieben Sakramente.

Wir wünschen euch eine schöne Fastenzeit und viel Freude bei der Erforschung des Hungertuches.

Liebe Grüße Eure Spinnenbande Hippolytus

 

Aschermittwoch

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 Schriftlesung Aschermittwoch 18. Februar 2015 nach Joel 2,12-28

Hört, was Gott sagt:

„Kehrt um von euren bösen Taten.

Kommt zu mir zurück.

Fastet, weint und klagt.

Ändert euer Herz, und tut nicht nur so als ob ihr euch ändert.

Ich, euer Gott, bin gnädig und barmherzig und gütig.

Ich möchte nicht, dass euch Böses geschieht.

Versammelt alle, die zu mir gehören wollen!

Feiert miteinander einen Gottesdienst!

Die anderen Völker sollen euch nicht auslachen und sagen: ‚Wo bleibt denn nun euer Gott?‘

Ich will bei euch bleiben.“

 

Aus „weniger“ kann oftmals ein „mehr“ werden.

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Hallo Du,

gerade noch feierten wir Weihnachten und versuchen durch unterschiedliche Sportarten, wie z.B. Kirchenbankjogging, Weihwasserbeckenschwimmen, Kirchturmclimbing und vieles mehr unsere überschüssigen Milligramme abzuspecken, die wir uns durch zu viele Kekse und sonstige Leckereien angefuttert haben, da beginnt schon die Fastenzeit.

Aber vorher feiern wir noch ganz toll Karneval (Bild:© by Tim Reckmann pixelio.de). Wie wir uns verkleiden? Das wollen wir dir in diesem Jahr nicht verraten. Aber am Karnevalssonntag sind wir alle in den Kirchen und dann schau einmal genau hin!!!

Die Vorbereitungszeit auf Ostern beginnt am Aschermittwoch und dauert vierzig Tage.Wenn du dich jetzt wunderst, weil du beim Nachzählen auf 46 Tage kommst, dann hat das damit zu tun, dass die Sonntage nicht mitgezählt werden. Die Sonntage sind keine Fastentage.

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