www.hippolytus.de

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Kinderseite
Kinderseite

Was ist eine "Mitra"

Drucken

Hallo du,

kurz möchten wir dir von der Firmung in der Pfarrei Hippolytus berichten. 57 Jugendlichen wurde das Sakrament durch Weihbischof Ludger Schepers kurz vor unserer Romreise gespendet.

Mario war ziemlich überrascht über das Aussehen des Bischofs und flüsterte Laurent leise zu: „Der sieht ein wenig aus wie der heilige Nikolaus.“ Laurent meinte daraufhin, dass das stimme, da auch der heilige Nikolaus ein Bischof gewesen sei und deshalb die gleiche Mitra und den Hirtenstab trage, wie es eben bei Bischöfen so üblich sei.

„Mitra, was ist denn das?“, fragte Mario interessiert während der Firmfeier und wäre beinahe vom großen Scheinwerfer oberhalb des Altares gefallen, da er das Gleichgewicht verloren hatte. „Mitra, so wird der Hut des Bischofs bezeichnet.“, antwortete Laurent. „Und nun sei leise, sonst verpasse ich die Firmung“, bat er dann. Oh, war das ein schöner Gottesdienst mit dem jungen Chor Beckhausen!

Vier Tage später ging es dann für uns los nach Rom. Beinahe hätten wir den Bus an der Hippolytuskirche verpasst, da sich Polly nicht entscheiden konnte, welche Kleidung sie einpacken sollte, eher sommerlich oder schon ein wenig herbstlich? Unter www.wetter.spinn fand Clementinchen in letzter Minute heraus, dass es in Rom kuschelige 25 Grad sein sollten.

Und wirklich – das Eis schmeckte einfach spinntastisch. Am meisten beeindruckt hat uns die Audienz, also der Besuch, beim Papst.

Es gäbe so viel zu erzählen, aber Frau Strack hat gar keine Zeit für uns, denn sie steckt schon im Krippenspielfieber.

Viel Spaß wünscht dir deine Spinnenbande Hippolytus

 

Welches Fest ist das wichtigste?

Drucken

Schriftlesung Pfingsten 2014 nach Apostelgeschichte 2,1-11

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren.

Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.

In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden.

Sandra und Thomas streiten sich über die wichtigsten Feste im Jahr:

Weiterlesen...
 

Neues Gotteslob

Drucken

Hallo du,

war das schön und feierlich und , und und, …… . Weinachten war echt toll!

Zuerst waren wir alle in „unserer“ Kirche und dann haben wir uns alle in der Laurentiuskirche getroffen und uns gegenseitig beschenkt.

Clementinchen hat ein Spinnensudokuheft bekommen, Laurent hatte sich schon seit langem eine kleine Taschenlampe gewünscht, damit er auch nachts durch die Kirche krabbeln kann, ohne irgendwo anzustoßen. Polly erhielt eine kleine Spinnenicewatch in Pink, damit sie nicht immer so weit nach oben zur Kirchturmuhr krabbeln muss, um die Uhrzeit ablesen zu können. Frauke bekam einen Rucksack, weil sie immer so viele Sachen durch die Gegend transportieren muss und Mario bekam einen kleinen Schlitten, den Laurent aus einem alten Gotteslobgesangbuch gebastelt hatte.

Dabei fällt uns ein - hast du es schon festgestellt? Seit dem ersten Adventssonntag gibt es ein neues Gebet- und Gesangbuch in unseren Kirchen. Wir haben es schon ein wenig erforscht, obwohl es für uns ziemlich schwierig ist, die einzelnen Seiten umzublättern. Es gibt dort eine Menge zu entdecken, aber wir haben auch viel Zeit dazu, denn das letzte Buch wurde über 30 Jahre lang benutzt.

Wir wünschen euch allen viel Spaß bei der Erforschung Sonntag für Sonntag.

Eure Spinnenbande Hippolytus

 

Das kleine Wort

Drucken

Ein kleines Wort – du kennst es kaum –                 hat sich versteckt auf einem Baum.

Da wollt es lieber bleiben,                                         als bei den Menschen leiden.

Die Menschen groß und auch ganz klein,               die fanden dieses Wort nicht fein.

Sie wollten es nicht haben                                        und lieber es vergraben.

Das Wort war ihnen ein Verdruss,                           es war auch lästig, kein Genuss,

so wollten sie es töten.                                               Das Wort war sehr in Nöten.

Ganz heimlich, ohne viel Geschrei,                          lief es schnell weg. Jetzt ist es frei.

 

Hier zwischen grünen Blättern,                                 da kann es fröhlich klettern.

Die Vögel wunderten sich sehr-                                Ein kleines Wort – wo kommt das her?

Sie übten es zu singen.                                               Nun fing es an zu klingen.

Im Garten stand ein alter Mann                                  und hörte sich die Vögel an.

Er schaut hinauf, er guckt sehr froh,                          die Vögel jubilieren so.

„Habt Dank“, rief laut der alte Mann,                          „fangt mir das Lied von vorne an!“

Das kleine Wort, so gut versteckt,                              es fühlte plötzlich sich entdeckt.

 

Nun musst es sich entscheiden:                                 Sollte es im Baume bleiben?

Doch ohne ........................ in der Welt                          wär’s um die Menschen schlecht bestellt.

So sprang es von dem Ast,                                          auf dem es gerade saß,

hinunter zu dem alten Mann.                                        Fängt alles nun von vorne an?

(Inge Behr)

 

Welches Wort wird hier wohl gesucht? Das Wort kommt auch im Namen eines Festes vor, das wir im Herbst feiern.

Wenn Du Lust hast, kannst Du einen Baum malen und die Buchstaben des Wortes darin verstecken!

 

Es ist vollbracht

Drucken

Während der Eröffnungsveranstaltung der Aktion am 13.06.13 erhielten die Jugendlichen ihre Aufgabe für die nächsten 72 Stunden. Nach einem kurzen Augenblick des Erschreckens („Wo liegt eigentlich Schermbeck?“) ging es an die Planung der Aktion, das Außengelände des Ferienhauses des Kinderheimes St. Elisabeth zu renaturieren. Eine zweite Aufgabe bestand darin am Samstag, 15.06.13, in einem Zeitfenster von 9 – 15 Uhr den Garten der Außenwohngruppe der Villa am Park zu pflegen. 40 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wurden zunächst vom Himmel nach Schermbeck geschickt. Mit Spaten, Schaufeln, Harken und diversen anderen Gartengeräten und vielen Blumenspenden im Gepäck ging es an die Arbeit. Ein trockener Gartenteich mit Wasserzufluss („Oh, hier gibt es einen Weg!“) wurde von der Teichfolie und vielen Steinen befreit, viel Wildwuchs wurde beseitigt, ein Erdwall abgetragen, ein kleiner Wohnwagen in den Garten getragen (siehe www.hippolytus.de) und gereinigt. Bei diesen Arbeiten wurden 2 Schaufeln, 2 Spaten und ein Besen „geschrottet“, so schwierig war das Arbeiten. Dann folgten die Aufbauarbeiten: eine Hecke und viele Blumen pflanzen, eine Feuerstelle bauen und viel Rasen aussäen. Hilfe bekamen die Jugendlichen am Samstagmittag von den Mitarbeitern des PNZ, die 50 Minuten lang (= geschenkte Zeit bei der Auftaktveranstaltung: anwesende Jugendliche aus Hippolytus x 2 Minuten) mit Brennnesseln und diversen anderen Unkräutern kämpften.

Tatkräftig unterstützt wurde die Gruppe aus Hippolytus durch den Heimleiter, Herrn Rüther, und Thomas, einem Erzieher der Außenwohngruppe Turbo in Oberhausen, mit zwei jugendlichen Heimbewohnern, die von nun an für die Pflege des Gartens verantwortlich ist.

Als Danke-schön zum Abschluss waren alle zum Grillen am Sonntagmittag durch die Heimleitung eingeladen. Dazu kam auch ein Vertreter des Bundesverbandes des BDKJ, da das Projekt der Pfarrei St. Hippolytus als ein herausragendes ausgewählt worden war, mit einem Geschenk für die Gruppe. Mit guter Laune, die die ganze Zeit über zu spüren war, ging es dann zur Abschlussveranstaltung zum Burgplatz nach Essen.

Wir sehen uns dann alle in 72 Jahren am 16.06.2085 ;-)  wieder, wenn die Zeitkapsel mit unseren Wünschen und dem Abschlussfilm feierlich in einem Gottesdienst geöffnet wird.

Fotos: © by Kinga

 

 


Seite 6 von 7