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Was ist eigentlich Erstkommunion?

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Hallo du,

die Vorbereitungen zu diesem Bericht waren super klasse. Da wir aus den verschiedenen Gemeinden berichten wollten, was so während der Fasten- und Osterzeit passiert ist, haben wir uns zu einer Redaktionssitzung in der Hippolytuskirche verabredet.

Dort treffen wir uns am liebsten, denn wir lieben es auf Joya, das ist die Hündin des Küsters, Herrn Reckinger, zu reiten. Joya ist oftmals mit Herrn Reckinger in der Kirche und dann schnuppert sie überall herum, während wir uns auf ihrem Rücken durch die Kirche tragen lassen. Manchmal spielt Polly ihr auch einen Streich und spinnt ein Netz in einer der Ecken, in der es besonders dunkel ist und wenn Joya dann dort schnuppert, muss sie kräftig niesen. Hahahah!!!!

Zuerst berichtete Mario aus St. Marien vom Palmstockbinden mit 48 Kindern (Die Erwachsenen hatten wohl ganz ordentlich zu tun!) und der stimmungsvollen Agapefeier. Laurent erzählte vom Kinderbibelwochenende in der Gemeinde St. Laurentius, an dem die Kinder die Geschichte der Arche Noah kennen lernten. Am besten gefiel Polly, dass die Kinder kleine Perlentiere gebastelt hatten. Laurent hatte Polly eine kleine Perle mitgebracht, die auf den Boden gefallen war, Polly schmückte damit eines ihrer Beine. Na, wem es gefällt!!!

Polly machte immer noch einen ganz müden Eindruck, da sie bei der Ölbergnacht mitgemacht hatte. Zuerst hatte sie

herumgemeckert von wegen „wenigstens Nachts möchte ich meine Ruhe in MEINER Kirche haben!“, aber dann fand sie es sehr eindrucksvoll und nun versteht nicht nur sie, sondern auch die Kinder, wie schwer es für die Freunde von Jesus gewesen sein muss, im Garten Gethsemane zu wachen, während Jesus betete.

Dann folgte die Kinderkarwoche mit ungefähr 30 Kindern. Am besten gefiel allen ......?????? Die Entscheidung dazu fiel recht schwer. Mit einem kleinen Abstand war das der Besuch der Schalke Arena. Polly kam gar nicht aus dem Schwärmen heraus. Erst Frauke konnte sie bremsen und meinte, wenn das so weiter ginge, dann bräuchte die Spinnenbande eine eigene Spinnenzeitung. Gemeinsam mit Clementinchen erzählte sie von dem schönen Kindergartengottesdienst am Palmsonntag in Beckhausen.

In diesem Monat feiern in unserer Pfarrei 112 Kinder, die sich schon lange auf Schatzsuche begeben hatten, ihre Erstkommunion. Clementinchen fragte, wieso das denn Erstkommunion hieße, ob man auch eine Zweit- oder Drittkommunion feiern würde. Frauke begann zu lachen und Clementinchen bekam ganz rote Taster, das sind die Fühler vorne am Kopf. Aber sie ist ja unser Netzhäkchen und kann das ja noch nicht wissen. Also erklärte ihr das Mario so:

Die Kinder empfangen in diesem Monat zum ersten Mal den Leib Christi, die gewandelte Hostie. Deshalb heißt dieser Festtag Erstkommunion. Von diesem Tag an darf und kann jedes Kommunionkind, wenn es eine Messfeier besucht, das heilige Brot empfangen. Vor dem Empfang, so habe ich es in Wolfsberg gelernt, sollten sich die Kinder und auch Erwachsenen überlegen, ob sie vielleicht etwas im Herzen tragen, was nicht so ganz in Ordnung ist. Wenn man zum Beispiel einen Streit hat, sollte man sich vor dem Empfang der Kommunion vertragen haben. Du merkst auch wir Kirchenspinnen passen gut an den Gemeinschaftstagen auf.

So dann wünschen wir allen Kommunionkindern einen wunderschönen Tag und viel Freude mit dem Geschenk von Jesus, der Hostie, und den vielen anderen Überra-schungen. 

Schriftlesung im Erstkommuniongottesdienst, nach Matthäus 13,44-46

Jesus erzählte seinen Freunden noch mehr vom Reich Gottes. Er sagte: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker. Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie.

Den Himmel oder das Himmelreich kann man nicht anfassen. Wir können es nicht sehen. Weil Jesus wusste, dass es so schwer für uns sein wird, die Worte „Himmel, Himmelreich“ zu verstehen oder zu erklären, hat er verschiedene Bilder benutzt. Die Bibel spricht von Gleichnissen. Jesus zieht Vergleiche zwischen dem Himmelreich und einem Gegenstand, den wir kennen.

Im Bibeltext lesen wir von einem Bild für das Himmelreich, das auch du in der Schule oder zu Hause besitzt: einen Schatz. Schätze liegen oftmals in einer Kiste. Welche Schätze sammelst du? Jesus wünscht sich für uns, dass uns sein Reich so wichtig ist wie die Schätze. Und dass wir mit dem Himmelreich so umgehen wie mit unseren Schätzen. Wie aber soll es bei uns aussehen, dass wir etwas von dem „Himmel auf Er-den“ spüren?

P.S.: Am Osterfeuer in Hippolytus beschwerte sich jemand über unseren etwas rauhen Ton Frau Strack gegenüber. Hiermit möchten wir uns dafür öffentlich entschuldigen. Aber Marios italienisches Temperament ist einfach mit ihm durchgegangen.