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Sakramente & Glauben > Erstkommunion > in minimis deus maximus

in minimis deus maximus

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Liebe Schwestern und Brüder in der Pfarrei St. Hippolytus!

Kennen Sie es: Sie bauen den Fleischwolf ihrer Küchenmaschine zusammen und Sie schalten ihn ein - er bewegt sich nicht! Oder Sie wollen etwas im Keller suchen und nehmen die Taschenlampe - sie funktioniert nicht! Ärgerlich - und nun beginnt die Fehlersuche. Meistens stellt sich heraus, dass es an einer Kleinigkeit lag, das erste Schräubchen am Fleischwolf wurde vergessen oder der Kontakt der Taschenlampe zu den Batterien war korrodiert. Meist steckt der Fehler im Detail. Kleinigkeiten mit einer großen Wirkung.

Das Kommunionthema lautet dieses Jahr „in minimis deus maximus – im Kleinsten ist Gott ganz groß“.

Es ist die Inschrift an alten Bienenstöcken. Es verweist darauf, dass Gott im Kleinsten zu bestaunen ist und er sich so auch finden lässt. Das Bienenvolk –ein Wunder der Schöpfung Gottes. Ein Gewimmel und ein Gesumme um dafür zu sorgen, dass der Bestand des Volks weiter gesichert ist. Ein intaktes Gefüge, wo das Tun an jeder Stelle - sei es auch noch so scheinbar klein - wert und wichtig ist. Über dem Bestandsschutz, fast als Nebenprodukt, hält die Gemeinschaft des Bienenvolkes nicht nur ihr Volk, sondern auch die Pflanzenwelt und damit auch den Fortbestand der Schöpfung. Ein kleines Wunder, das unser menschliches Dasein sichert.

„Gott ist groß unfassbar groß und wurde doch so klein, als Kind kam er in uns’re Welt, um uns ganz nah zu sein“.

So heißt unser Motto Lied. Gott wird klein so unfassbar – er zeigt sich uns in Brot und Wein. Ein kleines Stück Brot, das ein einfaches Brot ist, für unseren Glauben ist es so unfassbar mehr. Gott kommt uns nah, er ist kein ferner Gott, sondern ein Gott der im alltäglichen (Brot) unser Wegbegleiter ist. Diese Begegnung wünsche ich Ihnen, aber auch besonders unseren 107 Kommunionkinder der Pfarrei St. Hippolytus.

Maria Mauch, Gemeindereferentin