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Steuerungsgruppe Zukunftsperspektiven nimmt weiter Fahrt auf!

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Im Kickoff zur Steuerungsgruppe zu den Zukunftsperspektiven der Pfarrei St. Hippolytus wurden am 7. April im Gemeindezentrum St. Laurentius in Horst-Süd zuerst Rahmenparameter für die Arbeit und die Ziele dieser Arbeitsgruppe festgelegt.

 

Basis hierfür waren die beim letzten Pfarreiworkshop formulierten Merksätze:

  • Man muss der Gemeinde/Pfarrei die Realität vermitteln!
  • Es gilt offen, ehrlich und zielführend auf das Pfarrszenario hinzuarbeiten!
  • Klärung der (Er-)lebensorte: 1. Priorität hat die Standortfrage!
  • Ehrenamt braucht Entscheidungskompetenz!
  • Vergesst (bei allem was ihr tut) die Menschen nicht!

 

Folgende grundsätzliche Entscheidungen zur Aufgabenstellung der Gruppe wurden formuliert:

  • Die Steuerungsgruppe ist kein Entscheidungsgremium, hat aber einen Auftrag vom KV und vom PGR.
  • Entscheidungsgremium für Finanzen, Gebäude und Personal ist der Kirchenvorstand.
  • Damit das Mandat der Gruppe (Entscheidungsvorlagen zu beraten und zu erarbeiten) gut wahrgenommen werden kann, ist für eine höchstmögliche Transparenz zu sorgen.
    (d.h. auch: kontinuierliche Information in die Gremien KV, PGR, GRs)

 

Thema: Ziele und Arbeitsschritte

Bei der Diskussion über die Ziele der Arbeitsgruppe konnte bemerkt werden, dass (verständlicherweise) unterschiedliche Zukunftsszenarien in den Köpfen der Mitglieder vorhanden sind:

Beispiel: Eine Pfarrkirche mit Pfarrheim und zwei Kirchen als „Gasthäuser“. Dabei wurde betont, dass dies eine Zielvorgabe sein sollte – die Schritte bis dahin müssten gut geplant werden.

Die entsprechenden Beratungen und Planungen bräuchten Zeit, und man müsse entsprechend der Voten des letzten workshops „die Menschen mitnehmen“. Diese Meinung wird von allen Arbeitsgruppenmitgliedern geteilt.

Sehr schnell einig waren sich die Mitglieder, dass für die Arbeit die Ausgangslagen deutlich bekannt sein müssen, sowohl die finanziell/wirtschaftliche als auch die pastoral/seelsorgliche. Kontrovers diskutiert wurde allerdings, welcher Bereich zuerst geklärt werden müsse:

  • Muss erst der finanziell/wirtschaftliche Handlungsrahmen feststehen, um auf dieser Grundlage die pastoral/seelsorglichen Angebote zu planen?
  • Müssen erst die notwendigen pastoralen Handlungsfelder und Angebote erarbeitet werden, damit dann die entsprechenden finanziell/wirtschaftlichen Voraussetzungen geschaffen werden können?

Da in der Arbeitsgruppe beide Perspektiven (KV, PGR/Pastoralteam) kompetent vertreten sind, ist hier die Chance gegeben, beide Perspektiven immer wieder ins Spiel zu bringen, und somit kontinuierlich wechselseitig abzugleichen.

Bezüglich der Planungsperspektive wurde angemerkt, dass man nicht davon ausgehen könne, dass in 20 Jahren die Pfarre St. Hippolytus noch existieren wird – darum sei maximal nur eine 10 Jahresperspektive anzugehen. Dazu wurde angemerkt, dass es ja nicht auf die „Pfarrei St. Hippolytus“ ankomme, sondern eher der Aspekt gesehen werden solle, wie „wir zu einem späteren Zeitpunkt als Gemeinde (?) (Pfarrei?) gestärkt und profiliert in eine wie auch immer bezeichnete größere Einheit eingehen und vorkommen!“

Benannt wurde auch, dass die Zukunftsplanungen, nicht nur in einer defizitären Perspektive gesehen werden dürfen, auch wenn es darum gehe, Gebäude aufzugeben. Die benannten Beispiele der neuen Formen der Sakramentenpastoral machten deutlich, dass durch gut geplante Konzentration hier durchaus von einem „Gewinn“ gesprochen werden könne.

Es wurde am Ende noch einmal benannt, dass es bei allen Strukturüberlegungen immer die Perspektive handlungsleitend sei müsse, wie Glaube ermöglicht und gelebt werden könne.

 

Die benannten (vorläufigen) Ziele in Kurzform:

  • Strukturen überlegen, die Glaube(n) ermöglichen
  • Die Ziele für unsere Gruppe ergeben sich aus den Voten des letzten workshops
  • Ausgangslage bezüglich der Finanzen und Gebäude erheben
  • Ausgangslage in den pastoralen Handlungsfeldern erheben
  • Der Weg zu einem zukünftigen Pfarreiszenario muss beschrieben werden
  • Deutlich machen: Was können wir gewinnen?
  • Als Gemeinde (?) gestärkt und profiliert in eine größere Einheit eingehen können.

 

Die Ergebnisse des 2. Treffens am 26.05.2014 und die weiteren zeitlichen Planungen sehen wie folgt aus:

Bis zum 12. November 2014 werden zwei Untergruppen (Pastoral und Finanzen) das Szenario prüfen, bei dem mittelfristig eine Konzentration auf 3 Standorte vorgenommen wird.

Voraussichtlich im 1. Quartal 2015 wird die Auswertung der Ergebnisse in der Steuerungsgruppe abgeschlossen sein. Danach erfolgt die Erarbeitung einer Entscheidungsvorlage für die Gremien. Dies könnte beispielsweise in einem gemeinsamen Workshop geschehen.

Ab dem 2. Quartal könnte die abschließende Beratung mit daran anschließender Beschlussfassung in den Gremien erfolgen, so dass im 4. Quartal 2015 mit der schrittweisen Umsetzung begonnen werden kann.

Die Arbeitsgruppen sind zurzeit wie folgt zusammengesetzt:

Arbeitsgruppe Pastoral

Pfarrer Wolfgang Pingel

Paul Heselmann

Bernhard Heckmann

Berthold Hiegemann

Annegret Knubben

Maria Mauch

Michael Meurer (Bischöfliches Generalvikariat)

Ulrike Sommer

Bernd Steinrötter

Barbara Strack

 

Arbeitsgruppe Finanzen

Pfarrer Wolfgang Pingel

Ralf Berghane

Norbert Fölting

Peter Geisler (Bischöfliches Generalvikariat)

Rudolf Heckmann

Berthold Hiegemann

Andre Richter

Gerd Rüsing

Gregor Schultheis

Bernd Steinrötter

Für weitere Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung! (Tel. 0151-55049990)

 

Berthold Hiegemann,

Projektleiter Zukunftsperspektiven