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Bereich der Kirchengemeinde St. Laurentius



Ein Heiligtum der Begegnung - 40 Jahre Besuch des Pater Kentenich

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"Da ist also Leben, das von unten wächst. Das trägt durch."

Es ist der Abend des 25. November 2007, das Fest in Gelsenkirchen ist vorbei, viel gibt es zu erzählen: ein erst zwei Tage zuvor (wieder-)aufgetauchter Film vom Besuch Pater Kentenichs und Bischofs Tenhumbergs genau vor vierzig Jahren, zwei lebendige, authentische Zeugnisse von der Begegnung damals, großartige Fotos, eine interessante Ausdeutung des Vorgangs der Begegnung durch den Leiter der deutschen Schönstatt-Bewegung, Regen und Sonne, Gebet in einem vor Jahren schon fast aufgegebenen Heiligtum, ergraute Schönstätter von damals und so viele junge Familien, die die Pilgernde Gottesmutter aufnehmen und ihr Heiligtum an diesem Tag verwöhnen wollten – mit Kuchenbuffet und unbekümmert-neugieriger Präsenz. Ein alter Gefährte von Bischof Tenhumberg, groß geworden in der Schule Pater Menningens, horcht auf und kommentiert das Erzählte mit einem einzigen Satz: "Das ist also Leben, das von unten wächst. Das trägt durch." 

Von der neuen Gestalt der Kirche, die in schmerzlichen Geburtswehen und Kämpfen geboren werden müsse, sprach Pater Kentenich damals, am 25. November 1967; diese neue Kirche "pilgert hindurch durch die Nationen, (...) pilgert hindurch durch die Zeiten und sucht selber Menschen, Seelen, ja lockt sie an, wartet also nicht, bis sie von selber kommen." (Rom, 8.12.1965) Sie tut es, sie hat es hier in Gelsenkirchen, mitten im Ruhrgebiet, getan, die Kirche, in Gestalt der Pilgernden Gottesmutter; sie ist hingepilgert zu jungen Menschen, zu jungen Familien, die hier leben: Deutsche, Italiener, Polen. Hat sie zu Hause besucht, immer wieder...

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