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PRESSEMITTEILUNG der Pfarrei St. Hippolytus, Gelsenkirchen-Horst vom 21.02.2019

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Interesse an konstruktiver Lösung steht im Vordergrund – „Runder Tisch Liebfrauen“ vereinbart gemeinsame Arbeitsweise

Die gegenseitige Skepsis der Beteiligten war nur zu Beginn zu spüren. Gregor Schultheis, Vertreter des Kirchenvorstands St. Hippolytus und schon seit längerem mit der Koordination der Bauprojekte im Rahmen des Pfarrentwicklungsprozesses betraut, hatte zu dem Treffen in größerer Runde eingeladen. So waren Vertreter der Stadt, der Kommunalpolitik, des Bistums, der RAG Montan Immobilien und natürlich der Pfarrei St. Hippolytus anwesend.

Es wurde sehr schnell klar, dass es nur eine gemeinsame Lösung für die Fläche rund um die Liebfrauen-Kirche in Beckhausen geben kann, an der möglichst viele, wenn nicht alle unterschiedlichen Interessengruppen beteiligt werden sollen.

So kam man auch nach einer kurzen Inaugenscheinnahme des gesamten Areals schnell auf des Pudels Kern. Und zwar die unterschiedlichen Interessenlagen der Beteiligten, über die ja teilweise schon in der Presse berichtet wurde.

Es ist natürlich im Interesse der Stadt Gelsenkirchen, die „gefühlte Mitte von Beckhausen“ als solche lebendig zu halten und nicht einfach nur als Baugrund wahrzunehmen. Dabei sollten ein größtmöglicher Teil der Gebäude sowie der Platz, der von den Gebäuden umschlossen wird, erhalten bleiben. „Hier muss zu Beginn erst einmal eine Zieldefinition erfolgen!“, war der klare Anspruch von Clemens Arens, Referatsleiter Stadtplanung der Stadt Gelsenkirchen. Inwieweit hier gegebenenfalls auch noch Denkmalschutzaspekte eine Rolle spielen, muss final abgeklärt werden, ergänzte Beate Düster als Vertreterin der Unteren Denkmalbehörde.

Gleichzeitig zeigten die Vertreter der Pfarrei und des Bistums jedoch auf, dass eine möglichst zügige und vor allem auch wirtschaftliche Bearbeitung des Themas vorangetrieben werden müsse. Man brauche Lösungen für die pastorale Arbeit in Beckhausen.

„Und dabei darf bei allem begründeten Interesse an den Steinen, nicht die Christinnen und Christen der Pfarrei in den Hintergrund treten“, stellte Paul Heselmann, Diakon von St. Hippolytus, fest.

Dass die RAG Montan Immobilien als Flächenentwickler sehr genau bei den unterschiedlichen Anforderungen und Wünschen zuhörte, brachte Jens Sperke als zuständiger Projektentwickler deutlich zum Ausdruck. „Wir müssen herausfinden und gemeinsam festhalten, welche Leitplanken es gibt“, stellte er fest. So ließe der vieldiskutierte erste Planungsentwurf einzelne Spielräume, über die nun zu sprechen sei.

Nach guten anderthalb Stunden war man sich einig, dass dieses Treffen nur der Auftakt zu einem gemeinsamen Projekt sein konnte und vereinbarte einen Workshop, bei dem es um die Struktur der weiteren Vorgehensweise und die Diskussion der unterschiedlichen Ideen und Vorstellungen gehen soll.

Berthold Hiegemann versprach als Projektleiter des Pfarrentwicklungsprozesses in der Pfarrei St. Hippolytus, einen solchen Workshop vorzubereiten und baldmöglichst dazu einzuladen.

Für die Pfarrei St. Hippolytus:

Berthold Hiegemann

Vorsitzender PGR und Projektleiter Pfarrentwicklungsprozess St. Hippolytus, Gelsenkirchen-Horst, -Beckhausen, -Sutum und Essen-Karnap sowie

Vorsitzender Förderverein St. Marien, Essen-Karnap