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Heiliger Abend in St. Laurentius

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Es war eigentlich wie immer. Der Innenraum der Kirche war festlich geschmückt; die Krippe war - wie seit über 20 Jahren - liebevoll vom Familienkreis - EuF - hergerichtet. Die Kirche war gut gefüllt und der gespannten Erwartung folgte alsbald die Ruhe der Heiligen Nacht. Das Lied "Stille Nacht" erklang und viele waren im Nu in die Zeit Ihrer Kind- und Jugendzeit zurückversetzt. Weil es immer so war. Die Heilige Schrift berichtet von der Geburt Jesu und von dem Glanz, der aus der Krippe überall dahin strahlt, wo es Leid und Elend auf der Erde gibt. Jeder dachte an die schlimmen Ereignisse des vergangenen Jahres. Sei es in der Familie, bei Freunden und Verwandten, oder in der ganzen Welt.

Das Vokalensemble begleitete mit Ihrem Gesang die Liturgie und endlich konnte man die Weihnachtslieder - non - stop - singen, weil es immer so war. Heimatliches vergißt man eben nicht.  Heimat ist da, wo man sich wohl fühlt....... und das war so ein Moment !

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber irgendwie war es doch nicht wie immer. Wussten doch bereits viele Laurentianer, dass es höchstwahrscheinlich in dieser Kirche und in dieser Form keine Chirstmette in St. Laurentius mehr geben wird. Viele gingen diesem Gedanken immer wieder nach. Dieser wurde - Gott sei Dank - durch das prächtige Orgelspiel (Postlude in C.von Henry Smart) von Gregor Schemberg - zum Auszug unterbrochen. Und man war wieder beim Hier und Jetzt ... bei der Geburt Jesu .... unserem Hoffnungsträger für eine gute Zukunft in jeder Hinsicht.

Noch lange stand man unter der Orgelbühne zusammen, begrüßte viele alte Bekannte und wünschte sich eine "Gesegnete Weihnacht".

 

© Fotos by Martin Jahnel